Frühstück für die Figur
Drei von vier Deutschen frühstücken morgens. Das ist auch gut so, denn ein „Kaltstart“ führt häufig zu Heißhungerattacken im Laufe des Vormittags. Logisch, denn durch den nüchternen Magen sinkt der Blutzuckerspiegel am Vormittag recht schnell. Das wiederum erzeugt Heißhunger auf Süßes. Die meisten greifen deshalb auch eher zu Schokoriegeln statt zu gesundem Obst oder einem Joghurt. Studien zeigen: Wer auf ein Frühstück verzichtet, nimmt über den Tag verteilt meist mehr Kalorien zu sich. Morgens ein Vollkornbrot hält also nicht nur fit, sondern auch schlank!
Zuckerfalle Müsli
Achtet mal auf die Frühstücksgewohnheiten in eurer Familie, denn die Wissenschaftler sind sich einig: Viel zu häufig bleibt das Frühstück unausgewogen. Bei den Jüngeren liegen inzwischen Müsli oder Cornflakes voll im Trend – hier löffelt schon jeder Fünfte seine Morgenmahlzeit. Das klingt ja eigentlich ganz gut. Muss es aber nicht sein, denn Müsli ist nicht gleich Müsli: In manchen angeblichen Fitmachern stecken auf 100 Gramm bis zu 37 Gramm Zucker.
Also, Augen auf beim Müslikauf!
Das Besser-Esser-Frühstück
Laut Ernährungswissenschaftlern gehören zu einem gesunden Frühstück regelmäßig:
Vollkornprodukte
wie Brot oder Müsli, denn Getreidekörner enthalten viele lebensnotwendige Nährstoffe. Sie sind aber nicht schön gleichmäßig im Korn verteilt, sondern befinden sich größtenteils in den Randschichten und vor allem im Keim. Aber bei der Herstellung von hellem Mehl werden gerade die ballaststoffreichen Randschichten teilweise oder ganz abgetrennt und der Keim entfernt. Vergleicht man einmal 100 Gramm weißes Weizenmehl Type 405 mit Vollkornmehl sieht man, dass weißes Mehl nur noch ca. 1 Gramm Ballaststoffe enthält, während es im Vollkornmehl 5–10 Gramm sind. Außerdem stecken bis zu 90 Prozent weniger Nährstoffe im Weißmehl!
Milch und Milchprodukte
wie Trinkmilch, Joghurt und Käse, denn sie versorgen den Körper am besten mit dem Knochenbaustein Calcium. Außerdem steckt in Milchprodukten hochwertiges Eiweiß, Fett und die wichtigen Vitamine B2 und B12. Aufgrund ihres Energie- und Nährstoffgehalts gilt Milch übrigens nicht als Getränk, sondern als Lebensmittel.
GEK Hinweis: Im Supermarkt könnt ihr immer häufiger „probiotische“ Milchprodukte kaufen. Es ist aber umstritten, ob sie tatsächlich gesünder sind. Sicher ist: Auch ganz normaler Joghurt hat positive Auswirkungen auf die Darmflora und unser Immunsystem, wenn er täglich gegessen wird.
Frisches Obst,
denn das versorgt den Körper besonders gut mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen – und das mit wenigen Kalorien! Was viele nicht wissen, ist, dass auch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse von Bedeutung für unsere Gesundheit sind. Das sind Substanzen, die von den Pflanzen gebildet werden, um z. B. Schädlinge abzuwehren oder das Wachstum zu regulieren. Manche von ihnen wirken bei Menschen verdauungsanregend, können unsere Abwehrkräfte unterstützen oder fiese Bakterien vernichten. Es gibt sogar sekundäre Pflanzenstoffe, die krebsvorbeugend wirken. Tipp: Peppt euer Müsli mit Bananen und Äpfeln auf oder nascht süße Ananas zum Nachtisch!
Bildquelle: © GEK
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