Klar, wenn’s brennt, kommt die Feuerwehr. Aber habt ihr euch schon einmal überlegt, dass die Freiwilligen Feuerwehren ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern bestehen? Da riskieren tatsächlich Menschen ihr Leben für andere und verlangen kein Geld dafür. Wieso machen die das denn? Fragt nach!
Überhaupt, der ganze Katastrophenschutz in der Bundesrepublik Deutschland baut zum Großteil auf ehrenamtliche Helfer. Grundsätzlich leisten zwar private Hilfsorganisationen, Feuerwehren und das Technische Hilfswerk schnelle Hilfe, wenn etwas passiert, aber das geht nur mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ohne sie wäre ein so guter Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland undenkbar. Egal ob bei der Bewältigung eines Hochwassers wie im Sommer 2002 oder bei der Vorbereitung auf die Fußball-WM 2006, wir sind alle auf die 1,7 Millionen ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer angewiesen, die sich in den Organisationen engagieren.
Das sollte man echt würdigen. Wie wär’s mit einem kurzen Film über Ehrenamtliche in eurer Umgebung? Dann können alle sehen, was bei euch geleistet wird.
Falls ihr auch Einsatz zeigen wollt, könnt ihr euch HIER über die wichtigsten Jugendorganisationen im Bevölkerungsschutz informieren.
Übrigens, damit sich künftig noch mehr Menschen für andere stark machen, unterstützt der Bund das Ehrenamt als Grundlage des Bevölkerungsschutzes mit einem jährlichen Förderpreis. Den kann jeder bekommen, der im Bevölkerungsschutz nachhaltige Konzepte zur Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit entwickelt hat. Falls ihr also jemanden kennt, der den Förderpreis verdient hat, schickt ihn doch mal HIER vorbei.
Bildquelle: © Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
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